
Die spanische Wetteragentur AEMET hat eine Warnung der Stufe „gelb“ wegen sogenannter Küstenphänomene an den Küsten von Fuerteventura herausgegeben.
Laut AEMT besteht ein Risiko von 40 – 70% für Wellen mit zunehmender Wellenhöhe von 4 bis 5 Metern. Die Wellen können gelegentlich auch eine Höhe von über 5 Metern erreichen. Die Wellen laufen vor allem aus Norden oder Nordwesten auf die Küsten von Fuerteventura. Dabei werden die Dünungswellen von Windwellen aus Nordwesten überlagert.
Die Warnung gilt für den Zeitraum von 10:00h am 13. März und endet zunächst am Freitag, 14. März 2025, um 06:00h.
Außer für Fuerteventura gilt die Wellenwarnung der Stufe „gelb“ auch für Lanzarote, den Norden von Gran Canaria, den Norden von Teneriffa, sowie für die Inseln von La Palma und El Hierro. Lediglich auf La Gomera gilt keine Wellenwarnung, da die Insel bei dieser Wind- und Wellenrichtung in der Abdeckung von La Palma liegt.
Empfehlungen der kanarische Regierung zum Selbstschutz bei Küstenphänomenen bzw. Wellen
- Schützen Sie Ihr Zuhause vor einer möglichen Überflutung durch Meerwasser.
- Halten Sie sich nicht an den Enden von Molen oder Wellenbrechern auf und riskieren Sie nicht, Fotos oder Videos in der Nähe brechender Wellen zu machen.
- Vermeiden Sie das Angeln in gefährlichen Bereichen.
- Fahren Sie nicht mit Fahrzeugen auf Straßen in Strandnähe.
- Baden Sie niemals an abgelegenen Stränden oder an Orten, die Sie nicht gut kennen, da es dort lokale Strömungen geben kann.
- Vermeiden Sie das Baden an Stränden mit roter Flagge, in Gebieten mit starkem Wellengang und Brandungsrückströmungen oder an Stränden ohne Überwachungs- und Rettungsdienste.
- Vermeiden Sie sportliche und nautische Aktivitäten in betroffenen Gebieten und campen Sie nicht am Strand, wenn eine Wellenwarnung besteht.
- Halten Sie bei ungewöhnlich starkem Wellengang nicht in der Nähe des Meeres auf und nähern Sie sich nicht, selbst wenn es plötzlich ruhiger wirkt.
- Wenn Sie ein Boot besitzen, sichern Sie es an einer geschützten Stelle.
- Wenn Sie andere Personen an gefährlichen Orten sehen, warnen Sie sie vor der Gefahr.
- Falls Sie ins Wasser fallen, entfernen Sie sich von der Brandungszone, rufen Sie um Hilfe und warten Sie auf Rettung.
- Falls Sie versuchen herauszukommen und von der Strömung mitgerissen werden, bleiben Sie ruhig, schwimmen Sie nicht gegen die Strömung an, sondern lassen Sie sich treiben. Küstenströmungen verlieren meist an anderen Stellen an Intensität – erst dann sollten Sie schwimmen.
- Wenn Sie an Land sind und sehen, dass jemand ins Wasser gefallen ist, werfen Sie ihm eine Rettungsleine mit Schwimmkörper oder einen anderen Gegenstand zu, an dem er sich festhalten kann. Rufen Sie sofort den Notruf 1-1-2.
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