
Am frühen Morgen des 31. März 2025 wurde ein Radfahrer auf der FV-2 in der Nähe des Hafens von Morro Jable im Süden von Fuerteventura bei einem Unfall verletzt.
Der Unfall ereignete sich noch bei völliger Dunkelheit. Um 05:59h ging ein Notruf im Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad/ CECOES/ Telefon 112) ein. Der Anrufer meldete, dass ein Radfahrer bei einer Kollision mit einem PKW Verletzungen erlitten hatte und medizinische Hilfe benötigte. Ein Motorradfahrer leistete dem Unfallopfer Erste Hilfe.
Die Einsatzzentrale schickte die Rettungskräfte, darunter ein Notarztwagen des Kanarischen Notfalldienstes (SUC) die Feuerwehr von Pájara und die Gemeindepolizei zum Unfallort.
Vor Ort stellten die Rettungskräfte bei dem Mann multiple Prellungen „von –vorbehaltlich etwaiger Komplikationen- moderater Schwere“ fest.
Der Verletzte wurde mit dem Notarztwagen ins knapp 90km/h entfernte Allgemeine Krankenhaus nach Puerto del Rosario gebracht.
Die Gemeindepolizei war vor Ort und nahm den Unfallhergang auf.
Die Feuerwehr von Pájara unterstützte die anderen beteiligten Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit.
Mehrere Radfahrer mit schlechter Beleuchtung unterwegs
Möglicherweise befand sich der Radfahrer auf dem Weg zur Fähre im Hafen von Morro Jable. Von dort startete offenbar eine größere Gruppe von Rennradfahrern zu einem Ausflug nach Gran Canaria.
Augenzeugen berichteten, dass sie kurz vor dem Unfall in Morro Jable einen Radfahrer überholt hatten, dessen Rücklicht durch eine unter dem Sattel angebrachte Tasche verdeckt war. Dieser Radfahrer trug zwar eine Reflektorweste, doch aufgrund der gebückten Haltung auf einem Rennrad reflektierten die im oberen Rückenbereich angebrachten reflektierenden Streifen nur in Richtung Himmel. Der ansonsten schwarz gekleidete Radfahrer sei daher auf der Straße für Autofahrer von hinten praktisch unsichtbar gewesen. Bei diesem Radfahrer handelte es sich jedoch definitiv nicht um den verunfallten Radfahrer.
Ob und wie gut der verunfallte Radfahrer beleuchtet war, muss nun von der Polizei ermittelt werden.
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